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B
Bofort24. März

Die ersten Phasen des Feuers sind immer die kritischsten. Hier kann schlicht am meisten schiefgehen. Bevor ihr also euer Streichholz anzündet, kontrolliert noch einmal, aus welcher Richtung der Wind weht und setzt euch so vor euer Feuer, dass ihr es gut mit dem Rücken abschirmt. Geht mit dem Streichholz so nah wie möglich an eure Feuerpyramide heran, damit es auf dem Weg dorthin nicht ausgepustet werden kann. Flammen brennen immer von unten nach oben. Entfacht euer Zundermaterial daher an einer möglichst tiefen Stelle oder – noch besser – gleich an mehreren Stellen. Wenn es feucht ist, kann es hilfreich sein, gleich mehrere Streichhölzer auf einmal zu entzünden, um eine größere Hitzeentwicklung zu erzielen.

Sobald die ersten Flammen in eurer Pyramide brennen, müsst ihr das Feuer anheizen. Damit es sich entwickeln kann, braucht es viel Sauerstoff. Pustet daher langsam und gleichmäßig in die Pyramide und zwar ebenfalls so weit unten wie möglich. Pustet mit gleichmäßigem Luftstrahl in die Glut, nicht in die Flammen. Solange nur das leicht brennbare Material brennt, ist die Situation noch immer kritisch. Wenn der Fichtenreisig in Flammen steht, dann habt ihr es schon fast geschafft.

Nun solltet ihr darauf achten, dass dickere Äste Feuer fangen. Korrigiert ihre Position dafür gegebenenfalls, damit sie genau in den Flammen stehen. Jetzt könnt ihr auch damit beginnen, weiteres Holz um das Feuer aufzustellen, sodass es sich langsam vergrößert und immer genügend Nahrung zum Brennen hat. Wartet ihr damit zu lange, kann es durchaus passieren, dass es zusammenfällt und erlischt, obwohl es bereits brannte!